Donnerstag, 29. November 2018

Lost Project – Unter fremden Sternen von R.Rittermann


Titel: Lost Project – Unter fremden Sternen (Band 1)
Autor: Robert Rittermann
Seiten: 170
Taschenbuch/ eBook
Reihe

Auf dieses Buch bin ich auf der Buch Berlin 2018 aufmerksam geworden. Der Autor hatte neben seinen Büchern Lost Project auch Postkarten mit hinreißenden Dinosauriermotiven auszuliegen. Und so sind wir ins Gespräch gekommen und ich habe kurzerhand nach einem Rezensionsexemplar gefragt, welches ich sogar signiert bekommen habe.

Klappentext:
Die Erde im Jahr 2383: Der Einschlag des Gringer-Asteroiden steht unmittelbar bevor und mit ihm das Ende der zivilisierten Welt. In allerletzter Sekunde begibt sich Colonel Matthew Anderson zusammen mit einem Team von Wissenschaftlern auf eine gefährliche Reise weit in die Vergangenheit der Erde, um die Menschheit zu retten. Andersons Sohn Tom wird dabei zum blinden Passagier wider Willen und landet in einer Welt voller Wunder, aber vor allem Gefahren.

UNTER FREMDEN STERNEN ist der furiose Auftakt der Paleo-Science-Fiction-Trilogie LOST PROJECT. Eine explosive Achterbahnfahrt in eine unbekannte Welt. Ein einmaliger Genre-Mix und eine definitive Verneigung vor dem Großmeister des Abenteuerromans Edgar Rice Burroughs.
Diese Ausgabe beinhaltet 15 Illustrationen von Robert Rittermann.



Zuerst ein paar Worte zur Aufmachung. Die Geschichte ist auf Recyclingpapier gedruckt und fühlt sich sehr samtig an, was ich sehr gut fand. Das Buch sieht also nicht nur gut aus, es fühlt sich auch gut an. Enthalten sind Bleistiftzeichnungen, die die Geschichte untermalen, das Auge aber nicht vom Lesen ablenken. Die Aufmachung wäre also schon ein Grund für mich, in die Geschichte hineinzulesen.
Zum Inhalt. Ich finde, der Klappentext ist eine gute Einleitung in die Geschichte. Das Cover und die Zeichnungen lassen schnell klar werden, in welche Vergangenheit es geht. Wie der Autor schon gesagt hat, gibt es nur drei Möglichkeiten über Dinosaurier zu schreiben: man findet sie auf einer einsamen Insel, man klont sie oder man reist in die Vergangenheit. In diesem Buch geht es also um die Giganten der Urzeit in ihrer eigenen Zeit. Und ich finde die Beschreibungen sehr ansprechend. Ich hatte das Gefühl mit dem Team die Umgebung zu erkunden und den Sauriern selbst zu begegnen.
Ich möchte gar nicht so viel zu dem Inhalt sagen, weil das Buch der Einstieg in eine Trilogie ist und der Klappentext auch genug verrät. Das Buch als abgeschlossen zu betrachten ist unmöglich. Es ist der Auftakt und wirkt auch eher wie ein Prolog. Wenn man unter dieser Voraussetzung zu lesen anfängt, glaube ich, kann man sich von dem Buch mitreißen lassen in eine Zeit, die keiner je miterlebt hat.


Wer sich auf eine Abenteuergeschichte in der Urzeit entführen lassen will, dem empfehle ich dieses Buch.

Freitag, 2. November 2018

Monatsrückblick: Oktober 2018


Monatsrückblick: Oktober 2018

Das Jahr holt gefühlt nochmal Anlauf zum Jahresendspurt. Wir haben schon November! Hier sind meine gelesenen Bücher im Oktober:

- Talon – Drachenherz
- Die schreckliche deutsche Sprache

Das macht 1412 gelesene Seiten (Jahresminimum, bis jetzt) und 6 beendete Bücher. Hier sind meine Neuzugänge und mein SuB:




Top Charakter: Ketchupkopf
Flop Charakter: Dante
Top des Monats: Wo soll ich anfangen? Ich habe WoW für mich entdeckt, ich stricke im Moment wieder, und habe ein neues Tattoo.
Flop des Monats: Besagtes Tattoo juckt. Ständig. Und auf dem Rücken komme ich so gar nicht ran :(

Wir und Es von L. Schwarz


Titel: Wir und Es
Verlag: Twenty-Six
Seiten: 103
Taschenbuch


Dieses Buch ist eine Geschichte erzählt von vielen. Es ist ein Blick hinter die Kulissen, wo es um die nackte Wahrheit und alles Unschön geht. Natürlich nicht ausschließlich. Es geht um das anders sein, einsam und doch zusammen, um Schuld und Einsicht. Es ist ein vielseitiges Buch, wie dessen Protagonisten. Einzigartig, bunt, anders. Und ein bisschen schwarz und weiß.
Es ist auch ein Buch über Menschen, die ausgegrenzt werden, obwohl sie doch eigentlich nur dazu gehören wollen. Es ist ein Buch, bei dem man nicht so recht weiß, ob man alles verstanden hat und es am besten gleich nochmal liest. Wie im echten Leben, wenn man Situationen nochmal überdenkt und sich wünscht alles anders machen zu können.

Larissa Schwarz hat eine Novelette geschrieben, die berührt, und zwar jeden auf eine andere Weise, auf einer anderen Ebene. Ich finde die Entwicklung von jedem einzelnen Charakter spannen, was sie erleben und wie sie es wahrnehmen.

Mehr kann ich zu diesem Buch nicht schreiben, denn ich weiß nicht so recht, wie ich in Worte fassen soll, was ich gelesen habe. Wenn ich euch Neugierig gemacht habe, lest dieses Buch und sagt mir, ob es auch auch so ging.