Freitag, 29. Juni 2018

Der letzte Liebesbrief von J.Vellguth

Titel: Der letzte Liebesbrief
Autor: J.Vellgut
Seiten: 334
eBook

Nein, wenn ich philosophisch werden wollte, hätte ich noch angemerkt, dass wahre Schönheit tatsächlich von innen kommt. Und zwar nicht, weil damit deine inneren Werte gemeint sind […], sondern weil du für dich selbst entscheidest, dass du ein liebenswerter und hübscher Mensch bist. Erst wenn du das ehrlich empfindest, können auch andere Menschen anfangen, genauso zu fühlen.“ (S.334)

Klappentext:
Warum hat sie ihn versteckt?
Ein geheimnisvoller Liebesbrief im Haus ihrer Tante ist der Anfang von Nells Reise zu vergessenen Orten und verlorenen Plätzen. Dabei trifft sie auf den attraktiven Fotografen Sam, der schon vor langer Zeit seine Muse verloren hat. Gemeinsam folgen sie den Spuren der Vergangenheit und begeben sich auf die Suche nach einer alten Liebe. Doch was sie dabei finden, ist ganz anders als erwartet.

Der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht und ich wollte Nell und Sam sofort auf dieser Reise begleiten. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Nell ist eine starke, junge Frau, mit einer Narbe im Gesicht. Sie hat viele Geschichten, wie sie zu dieser Narbe gekommen ist, und keine kommt nur ansatzweise an die Wahrheit heran. Doch Sam sieht durch Nells Maske und ist ebenso neugierig auf die Frau dahinter, wie ich es war. Nell öffnet sich nur zögerlich, fast schon widerwillig, doch die gemeinsame Reise auf der Suche nach Briefen mit dem Schmetterling drauf, verbindet die beiden.
Nell und Sam sind beide sehr gegensätzlich, und irgendwie auch nicht. Während Sam eine riesige Familie hat, ist Nell bei ihrer Tante aufgewachsen. Nell lässt ihre Kreativität an den Haaren ihrer Kunden aus, Sam ist auf der Suche nach seiner Muse. Beide haben ein gebrochenes Herz und hoffen etwas durch diese Briefe zu finden: Nell sucht Antworten und Sam seine Muse. Zusammen sind sie ein gutes Team und ergänzen sich bei der Suche prima. Sie fangen sich auch gegenseitig auf, wenn jemand mal weiter fällt als der andere.

Der Schreibstil ist sehr flüssig, man kommt schnell in die Geschichte rein. Die Erzählperspektive wechselt zwischen Sam und Nell, doch daran gewöhnt man sich schnell. Jedes Kapitel ist mit einem Songtitel überschrieben, was ich sehr nett finde, aber die meisten Lieder kannte ich leider nicht. Auch fehlte mir die Playlist als Übersicht irgendwo nochmal. Das wäre noch ein schönes Extra. Ansonsten hat mir das Buch sehr gut gefallen, die Geschichte um Sam und Nell hat mich gefangen genommen und ich habe jeder neuen Station und dem nächsten Brief entgegengefiebert.

Donnerstag, 28. Juni 2018

Verliebt bis in die Fingerspitzen von S.Morgan

Titel: Verliebt bis in die Fingerspitzen
Autor: Sarah Morgan
Übersetzer: Ivonne Senn
Verlag: mtb
Seiten: 396
Taschenbuch
Vorgänger: Verliebt bist über beide Herzen, sind allerdings in sich abgeschlossen und ohne einander gelesen zu haben, zu verstehen.

„In der oberflächlichen Haltung, die seiner Jugend geschuldet war, hatte er vor seiner Beziehung mit Fliss geglaubt, Intimität wäre etwas rein Körperliches. Nackte Körper, animalische Erkundungen. Erst mit Fliss hatte er entdeckt, dass echte Intimität etwas Emotionales war. Es war das Teilen von Gedanken, Vorstellungen und Geheimnissen, die eine Beziehung au eine Weise vertiefte, wie heißer Sex allein es niemals könnte.“ (S.131)

Wer Verliebt bis über beide Herzen gelesen hat, erinnert sich bestimmt noch an Daniels Schwestern, Fliss und Harriet. Die Zwillinge führen ein sehr erfolgreiches Hundegassiführ-Unternehmen in Manhattan. Vielleicht erinnert sich der ein oder andere Leser auch noch an Seth, der unverhofft in Manhattan aufgetaucht ist und Fliss völlig durcheinander gebracht hat. Für alle, die bisher nur Bahnhof verstehen:

Fliss und Harriet führen seit 10 Jahren die Bark Rangers mehr als erfolgreich. Doch nun ist Setz in Manhattan aufgetaucht und Fliss will sich ihm und ihrer gemeinsamen Vergangenheit nicht stellen. Deswegen kommt der Anruf ihrer Großmutter sehr recht und Fliss flieht in die Hamptons. Doch schon am ersten Tag begegnet sie dem einzigen Menschen, vor dem sie eigentlich fliehen wollte: Seth. Und aus einem Reflex heraus, gibt sie sich als ihre Zwillingsschwester Harriet aus. Und verstrickt sich so immer mehr in einem Netz voller Lügen.
Setz ist erfolgreicher Tierarzt in den Hamptons und hat kurzerhand einem Freund in Manhattan ausgeholfen. Natürlich wusste er, dass er früher oder später Fliss begegnen würde und ein großer Teil hat es sich auch gewünscht. Zu viele Fragen sind offen geblieben, der Schmerz ist immer noch da. Und die Gefühle. Als sie dann vor ihm steht und sich als Harriet ausgibt, wittert er eine Chance.

Sarah Morgan schreibt einfach schön. Die Menschen sind keine reichen, abgehobenen Charaktere, die nichts mit der Realität zu tun haben. Sie schreibt wie aus dem echten Leben. Und dass nach dem Happy End für Daniel und Molly nun die Geschichte zu Fliss folgt, lässt mich auch hoffen, dass Harriet auch ein Happy Ende haben wird.
Fliss ist ein wirklich komplizierter Charakter. Wenn ich bisher dachte, ein Charakter hätte undurchdringliche Mauern um sich aufgebaut, hat Fliss mich eines besseren gelehrt. Ihre Mauern sind unerschütterlich. Aber der Leser erfährt auch, woher ihre Mauern kommen, was eine gute Ergänzung zu den Anspielungen aus Verliebt bis über beide Herzen ist.
Wie Seth es nun schafft, diese Mauern einzureißen? Denn das er es schafft, steht außer Zweifel. Immerhin habe ich von einem Happy End gesprochen. Doch finde ich ihre Geschichte, gerade weil Fliss so verschlossen ist, besonders berührend und spannend und witzig und traurig und aufregend und emotional. Mauerneinreißend.

Dienstag, 12. Juni 2018

Dreizehn ist mein Glücksbringer von J.E.Smith

Titel: Dreizehn ist mein Glücksbringer
Autor: Jennifer E. Smith
Übersetzer: Anne Brauner
Seiten: 351
Taschenbuch

„Weißt du, was dein Problem ist, Al?“, sagt r mit einer ungeheuer enttäuschten Miene. „Du denkst automatisch, dass jede Veränderung etwas Schlechtes ist.“ (S.141)

Was würdest du tun, wenn du richtig viel Geld im Lotto gewinnst? Ich meine damit mehrere Millionen. Ich würde ein Haus am See kaufen, das Haus meiner Eltern abbezahlen und vielleicht jedem in meiner Familie ein Auto kaufen. Ich würde shoppen gehen und einen Buchladen kaufen und darin einfach aus Spaß arbeiten.
Teddy hatte es nicht leicht, nachdem sein Vater die gesamten Ersparnisse verspielt und seine Familie verlassen hatte. Und dann bekommt Teddy von seiner besten Freundin Alice einen Lottoschein zum Geburtstag geschenkt, der alles verändert.
Auch Alice hatte es nicht leicht. Innerhalb von 13 Monaten sind ihre Eltern gestorben und sie wohnt jetzt seit 9 Jahren bei ihre Tante, ihrem Onkel und ihrem Cousin und anderen besten Freund Leo. Um das Andenken an ihre Eltern zu wahren, arbeite sie viel ehrenamtlich. Mit Sorge beobachtet sie, was das Geld mit Teddy anstellt und gibt die Hoffnung schon fast auf, dass er sich nicht doch noch fängt.

Dieses Buch zeigt die Entwicklung von Alice und Teddy, die weniger Glück im Leben hatten, und Leo, der der Meinung ist auch ihm müsste etwas schlimmes passieren, da seine beiden besten Freunde bereits so leiden. Jeder der drei hat sein Päckchen zu tragen.
Alice ist ein bemerkenswerter Charakter. Sie trägt das Andenken ihrer Eltern mit sich herum wie einen schweren Rucksack. Man hat das Gefühl, sie strebt einem Ideal nach, dass sie nicht erreichen kann.
Teddy dagegen sprüht vor Leben und Übermut, was durch den Lottogewinn Überhand nimmt. Doch auch er lernt, dass nicht alle Menschen nur Gutes wollen, wenn es um Geld geht.
Leo dagegen bildet die solide Mitte zwischen den beiden. Er scheint ein Ruhepol zu sein, die Ausgeglichenheit in Person.
Zusammen ergeben sie eine schöne Mischung, die dieses Buch sehr abwechslungsreich macht. Man lernt nicht nur, dass jeder anders mit Geld umgeht, sondern denkt auch darüber nach, ob man eher wie Alice, wie Teddy oder wie Leo damit umgehen würde. Ich denke, wir haben mehr Teddys auf dieser Welt.


Montag, 11. Juni 2018

Eigentlich nur dich von K.Moninger

Titel: Eigentlich nur dich
Autor: Kristina Moninger
Seiten: 270
eBook

„Es fühlt sich so an, als wäre ich im Krieg gewesen und er hätte mich im Schützengraben alein gelassen.“
„Du warst nicht im Krieg“, widersprach Aneta.
„Krieg ist etwas ganz Stilles in unserem Innern. Er bricht jeden Tag aus. Und immer wieder aufs Neue“, erklärte Mona. (S.106)

Mona und Milan. Eine Liebesgeschichte mit mehr Hürden als alles andere. Als Mona gerade aus dem Bett von Nico fliehen möchte, stößt sie sich unverhofft den Zeh und auf Milan, Nicos Bruder. Auch wenn sie sich gut verstehen, flieht sie nach Hause. Doch das soll nicht die letzte Begegnung der beiden sein und schnell merken sie: da ist mehr. Doch dann holt das Schicksal beide ein. Mona erleidet einen Unfall, und Milan datet eine andere. Werden sie doch noch zusammen finden? Natürlich! Aber der Weg ist nicht leicht.

Das erste, was mir aufgefallen ist, sind die Kapitelüberschriften: alles Songtitel. Das fand ich sehr ansprechend, vor allem da am Ende die gesamte Playlist nochmal aufgelistet ist und ich die meisten Lieder kenne und viele auch mag. Die Bedeutung der Titel für die Geschichte erschließt sich sehr gut, würde an dieser Stelle aber nur unnötig spoilern.
Mona und Milan sind sehr sympathische Charaktere. Meistens nicht so, wie man sie erwartet. Doch oft sind sie auch genau wie befürchtet. An einer Stelle dachte ich bei mir „Bitte lass es nicht so ein Roman sein“, doch leider wurde meine Befürchtung wahr. Obwohl die Protagonisten also sehr sympathisch sind, und der Beginn ihrer Geschichte schön und tragisch, wird es danach sehr dramatisch, was mir nicht so gefallen hat. Ein bisschen erinnert es mich an „Für immer vielleicht“ (Love, Rosie): immer ist einer zur richtigen Zeit am falschen Ort, nicht körperlich, sondern im Leben. Das hat mich schon etwas genervt. Aber ansonsten ist es ein schöner Liebesroman, der sich nur so weg lesen lässt.

Freitag, 8. Juni 2018

Warum ich viele Bücher aussortiert habe und weniger Rezensionsexemplare anfragen werde

„In einer Welt, in der man nur noch lebt,
Damit man täglich roboten geht,
Ist die größte Aufregung, die es noch gibt,
Das allabendliche Fernsehbild.“
 (Die toten Hosen – Hier kommt Alex)

Warum ich Bloggerin geworden bin:
Ich habe schon immer gerne gelesen, als Kind war ich mit dem Tiger Team Geheimnisse aufdecken und später habe ich Jugendbücher und Fantasy für mich entdeckt. Harry Potter war für mich eine kleine Offenbarung und ich habe jedem neuen Band entgegengefiebert. Was liegt also näher als darüber zu schreiben, was ich so lese? Also habe ich 2012 mit meinem Blog angefangen, ohne von Rezensionsexemplaren oder einem SuB zu wissen. Ich habe einfach über die Bücher geschrieben, die ich im Regal hatte und die ich mit der Zeit gelesen habe. Zu der Zeit habe ich auch meine Lieblingsbücher nochmal gelesen. Und nochmal. Und nochmal. Ich weiß gar nicht, wie oft ich schon Harry Potter gelesen habe. Ich weiß aber ganz genau, dass es wie nach Hause kommen war, dass mir jedes mal andere Sachen aufgefallen sind, und dass ich manchmal auch das Gefühl vermisse, diese Bücher das erste Mal zu lesen.

Sechs Jahre später habe ich über 450 Bücher, die ich alle eigentlich gerne nochmal lesen wollen würde. Doch da ist der Rezensionsdruck, der irgendwo in meinem Hinterkopf lauert, sobald die Rezensionsexemplare bei mir eintrudeln (Rezensionsexemplare sind Rudeltiere!). Natürlich ist es ein Zwang, den ich mir selber auferlege, da ich die Bücher anfrage.
Dann ist da noch der Stapel ungelesener Bücher (SuB), der irgendwie immer größer wird, oder gleich bleibt. Egal wie viel ich lese und abbauen möchte, so wirklich schaff ich das nicht. Manchmal artet das alles in Arbeit aus. Dabei lese ich doch, weil ich Spaß daran habe neue Welten kennen zu lernen, und nicht weil ich Bücher „abarbeiten“ muss. Zumindest war das mal der Grundgedanke dieses Blogs.

Warum ich sehr viele Bücher aussortiert habe:
Warum lese ich also? Weil es mir Spaß macht neue Welten kennen zu lernen, weil ich mich vor einer ganzen Zeit für die Geschichten begeistern konnte und weil es auch ein wenig die Realität vergessen lässt. Doch bei dieser fanatischen Flucht in eine andere Welt, um überhaupt nicht an die Realität denken zu müssen, habe ich das wesentliche aus den Augen verloren: Meine Begeisterung für Charaktere, Welten und ihre Geschichten.
Wenn ich ehrlich zu mir bin, sind meine Rezensionen alle irgendwie gleich. Banal. Und Bücher begeistern mich nur noch selten so überschwänglich. Das fehlt mir. Ich möchte mit meinen Rezensionen Leute mitreißen und sie dazu bewegen, die Bücher zu lesen, die ich mag.

Meine Kritik an mich selbst:
Ich lese im Moment Bücher ohne Pause. Kaum ist eins ausgelesen, schon fange ich das nächste an. Die Geschichten gehen an mir vorbei, wie die Landschaft bei einer Zugfahrt. Ich würdige die Bücher nicht so, wie ich es sollte. Wenn ein Rezensionsexemplar zu Hause auf mich wartet, überlese ich mein aktuelles Buch nur noch, um „meiner Pflicht“ nachzukommen. Das ist mir alles zu oberflächlich. Ich möchte mehr Qualität statt Quantität. Bevor ich in eine Leseflaute abrutsche, überdenke ich lieber die Gründe, warum die Flaute droht. Die Masse macht es.

Was ich also tun werde:
Schritt eins: Ich sortiere Bücher aus. Ich habe dabei festgestellt, dass es Geschichten gibt, an die ich mich nicht mehr wirklich erinnere. Als hätte ich das Buch gar nicht gelesen. Ich habe viele Bücher aussortiert und ein bisschen tut es mir leid um die vielen Geschichten. Aber ich habe vor allem die Bücher aussortiert, die mich an andere Bücher erinnern. Immer das gleiche lesen langweilt eben doch. Ich habe versucht nur die Bücher im Regal zu lassen, die mich wirklich begeistert und gefesselt haben. Und nicht nur Bücher behalten, weil sie hübsch sind. Ich muss ehrlich zugeben, ich hatte erwartet größere Lücken zu finden. ;) Ich sortiere allerdings öfter mal aus, nur bisher nicht so radikal wie heute.

Schritt zwei: Ich werde natürlich offene Rezensionen sobald es geht „einreichen“ und natürlich werde ich nicht aufhören, Bloggerin zu sein, oder zu lesen und zu rezensieren. Ich werde weiterhin meine Lieblingsautoren unterstützen und deren Bücher lesen und rezensieren. Aber ich werde weniger Rezensionsexemplare anfragen, nur weil ich sie bekommen kann. Ich werde noch kritischer mit der Auswahl sein und dafür vielleicht öfter mal ein Buch aus meinem Regal lesen, wie ich es schon seit vier Jahren vor habe. Es ist nicht schön einen SuB zu haben, denn oft gehen wirklich tolle Bücher darauf verloren und man verliert nicht nur aus den Augen, welche Bücher noch auf einen warten, sondern verliert vielleicht auch das Interesse an ihnen. Wie oft habe ich schon Bücher gekauft oder bekommen, weil sie richtig spannend klingen und nie gelesen, sondern irgendwann wieder aussortiert, weil sie schon so lange sub‘en. Das haben sie nicht verdient

Schritt drei: Öfter mal sich die Zeit zum Lesen nehmen, und das nicht immer irgendwie dazwischen schieben. Dem Buch Zeit geben, die es verdient, um mich zu fesseln und in die Welt eintauchen zu lassen. Mehr Spaß beim Lesen, den Druck nehmen und auch zur Ruhe kommen.

Worauf will ich eigentlich hinaus?
Ich habe mich mit meinem Nordmann über meinen Bücherkonsum unterhalten, und er hat mir die Augen geöffnet. Er hat mir gezeigt, was ich eigentlich schon weiß: Ich konsumiere ohne Hirn und Verstand. Ich lasse mich von Büchern berieseln, wie andere auf der Couch mit RTL. Ich weiß, niemand schaut wirklich diese Sendungen, genau wie niemand wirklich die Bild liest, trotzdem ist es eine der meist gelesenen Zeitungen.
Deswegen mehr Qualität, weniger Masse. Das hoffe ich auch auf meine Rezensionen übertragen zu können. Weniger abgedroschene Floskeln, mehr Begeisterung.
Wir haben unglaublich viele Neuerscheinungen jedes Jahr. Und oft sind auch Geschichten und Bücher dabei, die an andere erinnern. Warum genießen wir nicht öfter mal, was wir haben, anstatt wiedergekaute, oberflächliche Kopien zu lesen? Für mehr Geschichten, die einzigartig sind. Auf dass diese Bücher auch die Rezensionen kriegen, die sie verdienen.

Vorher

Nach dem Aussortieren

umgeräumt und fertig

Mittwoch, 6. Juni 2018

Books&Braun von P.Ballantine und T.Morris


Books & Braun - Das Zeichen des Phönix
 - Tee Morris - eBook

Titel: Books&Braun – Das Zeichen des Phönix (Band 1)
Autor: Pip Ballantine, Tee Morris
Übersetzer: Michaela Link
Verlag: Lyx
Seiten: 508
Taschenbuch
Reihe

Eliza Braun ist nicht nur eine gute Geheimagentin für das britische Empire, sie kennt sich auch gut mit Dynamit aus. Wellington Books ist Archivar und wurde entführt. Agentin Braun rettet ihn aus den Fängen der Feinde des Hauses Usher, und als Belohnung wird sie ins Archiv strafversetzt. Das gefällt ihr so gar nicht, denn sie arbeite lieber aktiv an Fällen, anstatt die Ergebnisse zu archivieren. Doch dann stößt sie auf einen abgelegten Fall ihres ehemaligen Partners und Agent Books hat alle Hände voll zu tun, sie von den Ermittlungen abzuhalten. Als sie jedoch auf ein mysteriöses Zeichen stoßen, ist sogar Books Neugier geweckt.

In diesem Steampunk-Buch treffen zwei Welten aufeinander: Brauns aktiver Dienst und Books aktive Archivierung. Während Braun auf Fakten und Dynamit baut, möchte Books lieber erstmal recherchieren. Dementsprechend widersprüchlich sind ihre Ansichten, und doch ergänzen sie sich ganz wunderbar.
Das britische Empire im 19. Jahrhundert mit seinen vielen Kolonien ist in der Welt des Steampunk gleich viel spannender. Die Feinde sind natürlich ebenso zahlreich, wie die Zeppeline am Himmel.
Der Schreibstil ist sehr flüssig, Braun und Books sind spannende Charaktere, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Trotzdem können sie auch sehr harmonisch zusammen arbeiten. Sie ergänzen sich einfach perfekt. Wie Dynamit und Zündschnur. ;)
Auch die Aufmachung des Buches fällt auf. Das Cover hat mich natürlich sofort angesprochen mit den Brauntönen und den Zahnrädern, welche auch am Anfang der Kapitel zu sehen sind. Das einzige was mich irritiert hat, sind die Kommentare direkt zu Beginn des Kapitels. Unter der Überschrift steht ein Satz, was den Helden im Kapitel widerfahren wird. Eine Art Teaser. Spoiler? Ich habe sie nach einigen Kapiteln einfach überlesen. Alles in allem ist es eine fesselnde Agentengeschichte und ich freu mich schon auf Band 2.

Freitag, 1. Juni 2018

Monatsrückblick: Mai 2018


Was für ein heißer Mai! Der Sommer ist da und alle beschweren sich über das Wetter. Kaum einem kann man es recht machen. Furchtbar! Ja, ich habe auch mit der Hitze zu kämpfen. Das liegt aber vor allem an dem klimatisierten Gebäude, in dem ich arbeite. Ist ja auch egal, hier sind meine gelesenen Bücher:

- Die Chroniken der Fae – Durch Himmel und Hölle (Hier geht es zu Band 1)
- Die Chroniken der Fae – In Liebe und Hoffnung

Da waren schon so einige tolle Bücher dabei. Leider musste ich auch eines abbrechen. Damit habe ich 7 beendete Bücher und 2273 gelesene Seiten. Nun kommen wir zu meinen Neuzugängen und meinem SuB:




Top Charakter: Salis aus Die Gaben der Quelle
Flop Charakter: Izzy aus Die Chroniken der Fae. Irgendwie ist sie ganz nett und stark, aber trotzdem stört mich etwas an diesem Charakter.
Top des Monats: Mein Nordmann an meiner Seite hatte Geburtstag und wir haben so viele Süßigkeiten und Leckereien gegessen, dass mir wirklich schlecht davon wurde und ich mich auf einen Salat gefreut habe. Außerdem habe ich meinen Mädchennamen wieder :D
Flop des Monats: Die Namensänderung allen mitteilen ist schon sehr mühselig ^^