Samstag, 31. März 2018

Monatsrückblick: März 2018

Was für ein aufregender März! Ich hatte jedes Wochenende etwas zu tun und hatte das Gefühl, ich komme einfach zu nichts. Und doch habe ich 1ß Bücher gelesen:
- Demon Road – Finale infernale
- Das Reich der Sieben Höfe – Sterne und Schwerter

Das macht 3899 gelesene Seiten. Hier sind meine Neuzugänge und mein aktueller SuB:


Top Charakter: Rhysand, wer sonst? *seufz
Flop Charakter: Lilly aus Kopf aus, Herz an
Top des Monats: Wo soll ich da anfangen? Mein Freund hat mir das Wardruna-Logo gebastelt. Ihr findet ihn hier. #LBM18 mit dem Dalekmädchen und Greg Walters. 



Meine Tardis ist endlich fertig. 

Ich konnte sogar ein paar Tage Chucks tragen, bevor der Winter wieder kam. Und und und ...
Flop des Monats: 2h Stau für 5km vor der #LBM18. Schnee. Wir haben fast Ostern und der Frühling ist noch nicht so ganz in Sicht ...

Freitag, 30. März 2018

Kopf aus, Herz an von J.Watson

Titel: Kopf aus, Herz an
Autor: Jo Watson
Übersetzer: Hannah Brosch und Barbara Först
Verlag: LYX
Seiten: 316
Taschenbuch
Destination-Love-Reihe

Klappentext:
Hör auf dein Herz und tanz unter den Sternen!
Lillys schlimmster Albtraum wird wahr, als ihr Verlobter sie vor dem Traualtar stehen lässt. Doch anstatt den Kopf in den Sand zu stecken, beschließt sie, die Hochzeitsreise nach Thailand trotzdem anzutreten – und zwar allein. Noch im Flugzeug lernt sie den attraktiven Damien kennen, der mit seinen Tattoos und der spontanen Art eigentlich genau die Art Mann ist, um die Lilly sonst einen großen Bogen machen würde. Doch jetzt, wo es nichts gibt, was sie zurückhält, lässt sie es zu, dass er sie auf eine Reise entführt – eine Reise, die ihr zeigt, was es bedeutet, auf sein Herz und nicht auf seinen Kopf zu hören …

Okay, das erste, was mir aufgefallen ist, ist die falsche Schreibart von Damian. Lilly lernt ihn relativ schnell im Flieger kennen und ich frage mich die ganze Zeit, wieso Damian im KT Damien heißt. Ich habe mich innerlich schon sehr darüber aufgeregt, bis die ganze Situation geklärt wurde. Deswegen eskaliert das in solchen Bücher immer so schnell! Weil man nicht abwarten kann.
Dann muss ich leider sagen, dass mir Lilly sehr auf den Sender ging. Sie hat nur herum gejammert, wie unfair das Leben ist. Klar ist es nicht schön, mit 24 vor dem Traualtar stehen gelassen zu werden. Umso mutiger fand ich, dass sie trotzdem in die Flitterwochen geflogen ist. Auch wenn sie dafür mehr als spontan alles packen musste und naja, ich möchte ungerne spoilern.
Trotz allem hat dieser Roman sehr viel Witz und Romantik. Mir gefällt zwar Lillys Aussprache manchmal nicht, weil es nicht zu ihr passt (Ich habe nichts gegen das Wort Titten, es passt nur eben nicht zu ihr), aber ich kann es nicht ändern. Jo Watson wird sich schon etwas dabei gedacht haben.

Ich habe dieses Buch also im Eiltempo überflogen, weil ich die Geschichte schon ganz spannend fand, mit Lilly aber nicht zurecht komme. Die Geschichte wird aus ihrer Perspektive erzählt, sie geht sogar manchmal auf den Leser ein. An sich eine gute Idee, aber dieses Jammern bringt mich aus dem Konzept. Am besten jeder macht sich selbst ein Bild ;)

Dienstag, 27. März 2018

Verliebt bis über beide Herzen von S.Morgan

Titel: Verliebt bis über beide Herzen
Autor: Sarah Morgan
Verlag: mtb
Übersetzer: Ivonne Senn
Seiten: 380
Taschenbuch

„Sobald man eine Gruppe von Menschen hat, die wissen, wer du bist, und dich dafür lieben, erkennt man, dass es vollkommen egal ist, was andere Leute denken.“ (S.264)

Wenn eine Psychologin, die Tipps für Beziehungen gibt, auf einen renommierten Scheidungsanwalt trifft, sollte das für ordentlich Spannung sorgen. Doch bei Molly und Daniel ist nichts, wie man es erwartet. Und genau das macht dieses Buch so unfassbar bezaubernd. Und die Hunde.
Molly ist Psychologin, hat ein Geheimnis und eine Identität in den Sozialen Netzwerken. Daniel hat keine Zeit für etwas anderes, außer seiner Arbeit, kümmert sich aber trotzdem um seine beiden Schwestern. Als Molly ihm im Park über den Weg läuft und keinen Blick für ihn übrig hat, will er ihn kennen lernen. Und ihm ist (fast) jedes Mittel recht.
Wie soll ich nur in Worte fassen, wie schön ich dieses Buch fand. Anfangs dachte ich, dass Molly das Herz gebrochen wurde, auf eine wirklich hässliche Art und Weise, und deswegen hat sie sich dieses neue Leben in New York City aufgebaut. Und auch Daniel wirkt auf den ersten Blick wie der typische arrogante Anwalt, der er nun mal ist. Und doch hat Daniel tollen Humor, ist nicht so aufdringlich, wie es den Anschein hat und ist einfach anders, als man denkt. Und als Molly analysiert. Molly dagegen überrascht mit ihrer Geschichte, was ich sehr erfrischend finde.
Der Schreibstil ist sehr flüssig, der Erzähler wechselt zwischen Molly und Daniel, auf eine sehr unaufdringliche Art und Weise, sodass die Übergänge fließend sind. Die verschiedenen Welten, die bei Molly und Daniel aufeinander treffen, sind schon sehr aufreibend. Doch ich finde, dieses Buch ist ein perfektes Beispiel, dass man manchmal einfach miteinander reden muss und die meisten Probleme dann gleich etwas kleiner sind.
Ich hatte sehr viel Spaß, dieses Buch zu lesen, habe den einen oder anderen Gedanken in mein Herz geschlossen und war am Ende sehr gerührt von diesem Buch.

Montag, 19. März 2018

Gewinnspiel: Die Geheimnisse der Alaburg

Die Leipziger Buchmesse war dieses Jahr sehr anders als im letzten Jahr. Zumindest für mich. Ich hatte diesmal zwar eine ganze Liste an Leuten, die ich treffen wollte, trotzdem hatte ich keine Termine. Diesmal konnte ich also ganz entspannt durch die Hallen schlendern, mir die Stände und Menschen anschauen, und kleine Mädchen in kuhlen Kostümen um ein Foto anbetteln ...
Ist dieser Dalek nicht absolut tödlich?
 Natürlich musste ich auch meine Lieblingsautoren belagern. Leider sind zwei davon krank geworden und eine hat sich in der Masser vesteckt. Doch Greg Walters war am Weltenbauer3-Stand zu finden und er hat mir etwas für euch mitgegeben!
Und nun kommen wir zu dem eigentlichen Grund, warum alle hier sind:  

Das Gewinnspiel!

Zu gewinnen gibt es Die Geheimnisse der Alaburg, signiert von Greg Walters, und ein paar Goodies von der Messe (nicht alle sind auf dem Bild zu sehen).
Das Wardruna-Logo gibt es nicht zu gewinnen, aber ihr könnt es hier bestellen.
Was ihr für das Gewinnspiel tun müsst?
Beantwortet mir einfach folgende Frage:
Wenn ihr auf der #LBM18 wart, was war euer Highlight?
Wenn ihr nicht hinfahren konntet, wen oder was hättet ihr gerne gesehen?
Antworten könnt ihr mir auf allen Kanälen bis zum 29.März 2018

Gewinnspielende! Der Gewinner hat über Facebook teil genommen, deswegen habe ich ihn nur dort verkündet! 




Das Gewinnspiel wurde von Greg Walters gesponsort, hat aber nichts mit Facebook, blogspot oder sonst wem zu tun. Der Gewinn kann nicht ausgezahlt werden. Der Versand erfolgt als Buchpost. Bei Teilnehmern aus Österreich oder der Schweiz, nehmt bitte vorher Kontakt wegen der Versandkosten mit mir auf.

Kontakt:
Email: grueneronja@web.de
Grüne Ronja auf Facebook
Grüne Ronja jetzt auch bei twitter @GrueneRonja
Zu finden auf Google+ als Ronya Emerald
Ich bin auch bei Lovelybooks, Lesejury und wasliestdu zu finden unter GrueneRonja

Freitag, 9. März 2018

Masken - Düstere Fantasy Geschichten (Anthologie)

Titel: Masken – Düstere Fantasy Geschichten (Anthologie)
Autoren: Marina Clemmensen, Luisa Meißner, Sabrina Zelezý, Bianka Brack, Corinna Schattauer, Detlef Klewer, Stefanie Bender, Ellen Kaiser, David Michel Rohlmann, Krissi Ruhi, Alexandra Neuemeier, Markus Cremer, Marie H. Mittmann, An Brenach, Nina Sträter, Katarina Kojic
Verlag: Art SkriptPhantastik Verlag
Herausgeber: Grit Richter
Seiten: 216
Taschenbuch

Ich liebe ja Bücher aus dem Art Skript Phantastik Verlag, vor allem die Steampunk-Bücher. Dieses ist nun ein Fantasy-Buch und ich wurde nicht enttäuscht. Nicht nur die Aufmachung ist wunderschön, die Geschichten sind alle auch sehr gut ausgesucht.

Vor allem Die Dämonenmaske von Bianka Brack hat es mir angetan. Brittany und Matthew, beste Freunde, ein Maskenball, Dämonen, hachja, phantastisch! Der Schreibstil ist sehr flüssig, Brittany ist sehr sympathisch und das Ende hat mich wirklich überrascht.
Aber auch Eine Harleikinade von Ellen Kaiser hat mir einen Schauer über den Rücken gejagt. Ich war noch nie beim Karneval und diese Geschichte wird auch verhindern, dass ich das jemals ändern werde. Der Schreibstil ist so packend, wie die Geschichte an sich. Ich kann mit der Protagonistin so gut mitfühlen, dass ich fast schon in Panik geraten bin auf dem Weg nach Hause.
Auch Die Maske des Gargoyles hat mir einen Schauer über den Rücken gejagt, aber aus einem anderen Grund. Ein Gargoyle, der sich von Träumen ernährt? Wahnsinn.

Alles in allem eine sehr gelungene Anthologie, aber ich habe auch nichts anderes erwartet ;)

Mittwoch, 7. März 2018

Was fehlt, wenn ich verschwunden bin von L.Lindner

Titel: Was fehlt, wenn ich verschwunden bin
Autor: Lilly Lindner
Verlag: Fischer
Seiten: 400
Taschenbuch

„April, du darfst dich nicht verschwenden.
Es gibt dich noch nur einmal.“ (S. 63)

Es gibt Bücher, die sind super schwer zu rezensieren, weil ich alle Worte, die ich dazu sagen möchte, gar nicht richtig greifen kann. Dieses Buch gehört dazu. Da stehen so viele Worte drin, so viele tolle Sätze, die berührend sind, sich in dein Herz bohren und es nie wieder verlassen, und trotzdem ersticke ich an diesen Worten.

Dieses Buch ist die Geschichte von April und Phoebe, und was passiert, wenn Eltern ein Lieblingskind haben. Es geht um zwei Schwestern, die sich verzweifelt aneinander klammern, weil niemand sie versteht. Die eine ist lebensfroh und eine Wortgewalt, die andere stirbt und ist verstummt. Es ist eine Geschichte über zwei wundervolle Mädchen und wie die Gesellschaft, in Form von Eltern, Lehrern, Verwandten, alles kaputt macht. Und ein bisschen ist es auch eine Liebeserklärung an die deutsche Sprache. Oder Sprache allgemein.

Phoebes Schwester April ist in einer Klinik und Phoebe hat begonnen ihr Briefe zu schreiben. Obwohl sie keine Antwort erhält, schreibt sie immer weiter und schickt fast jeden Tag einen Brief los. In den Briefen beschreibt sie alles, was sie erlebt, und der Leser lernt Phoebe als eine Erwachsene im Körper eines Grundschulkindes an. Oder eher ein ziemlich weitsichtiger, weiser Mensch im Körper eines Kindes. Diese Weitsicht, diese Worte, die so viel Wahrheit enthalten, machen ihren Eltern Angst.
April ist in einer Klinik und hat den Willen zu leben schon lange verloren. Einzig ihre Schwester hat sie verstanden, wahrgenommen und wirklich gesehen.

Ich will eigentlich gar nicht mehr zu dem Inhalt schreiben, denn Phoebe und April können ihre Geschichte immer noch am besten erzählen. Und auch wie sie ihre Geschichte erzählen, nicht nur die Briefform, sondern auch die Worte, die sie wählen, ist etwas ganz besonderes. Ich möchte dieses Buch nur noch halten und lieb haben, denn Phoebe und April sind mir sehr ans Herz gewachsen. Dabei sind die Umstände, warum die beiden getrennt voneinander sind, eher nebensächlich, denn die Ursachen dafür sind viel viel spannender. Und herzzerreißender. Wenn dann alle Tränen getrocknet sind, schaffe ich es vielleicht, in Worte zu fassen, was das Buch mit mir angestellt hat.

Hier gehts zur Rezension aus der Bücherstöberecke.

Sonntag, 4. März 2018

Die Dämonenkriege von M.Hamannt

Titel: Die Dämonenkriege
Autor: Michael Hamannt
Verlag: Heyne
Seiten: 750
Reihe

Klappentext:
Als der Dämonenjäger Ryk bei einem Einsatz seine beiden Gefährten an einen Dämon verliert, den es seit Hunderten von Jahren eigentlich gar nicht mehr geben dürfte, schwört er Rache. Währenddessen gelingt es der Gestaltwandlerin Catara, den wegen Mordes an seinem Vater angeklagten Thronprinzen Ishan aus dem Kerker zu befreien. Doch damit beginnen die Probleme für die beiden erst, denn all die dunklen Vorkommnisse sind nur die Vorboten eines drohenden Kriegs, der die Welt der Schwebenden Reiche in ihren Grundfesten erschüttern wird ...

Die Schwebenden Reiche sind faszinierend. Nicht nur der Aufbau, sondern auch die Völker. Von Anfang an habe ich mich gefragt, warum diese Inseln die Schwebenden Reiche genannt werden. Zum Glück wird das auch erklärt.
Die einzelnen Protagonisten sind auf ihre Weise sehr spannend und ich kann gar nicht sagen, wen ich eigentlich lieber habe. Den Dämonenjäger, den Prinzen, die Assassine oder doch die Halbdämonin? Sie ergeben auf jeden Fall eine gute Mischung und es wird definitiv nicht langweilig.
Natürlich haben alle irgendwie das selbe Ziel: Die Schwebenden Reiche vor dem Krieg zu schützen. Und vor Dämonen. Für diese Ziele hat jeder seine eigenen Methoden und jeder kommt auf seine ganz eigene Art in die Geschichte rein. Ein wenig erinnert mich das Buch an Game of Thrones: Viele Charaktere an vielen Orten.
Der Schreibstil ist sehr flüssig, die Beschreibungen sind sehr detailliert, aber nicht so sehr, dass es langweilig wird. Von Langatmigkeit keine Spur, denn ständig passiert irgendetwas und dem roten Faden kann man ohne Probleme folgen. Alles in allem sehr spannend und ich bin gespannt, wie es weiter geht.

Mitra - Magisches Erbe von B.Beermann

Titel: Mitra – Magisches Erbe (Band 1)
Autor: Björn Beermann
Verlag: tredition
Seiten: 460
Reihe

„Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.“ (S.67)

Als Mitra mit 16 nach der Schule nach Hamburg zu ihrer Oma und Tante zieht, ahnt sie nicht wie sehr das ihr Leben verändern wird. Doch diese Veränderungen gefallen ihr gar nicht und sie versucht ihren „inneren Freak“ zu bekämpfen. Kann sie vor ihrem Schicksal fliehen?

Dieses Buch ist spannend … auf den letzten 100 Seiten. Die Geschichte hat definitiv Potential, aber die Einführung war nicht nur zu langatmig, Mitra hat mir auch gar nicht gefallen.
Mitra lebt bei ihrem Vater in einem kleinen Dorf und will in die große Stadt Hamburg ziehen. Das erste, was mir auffällt, ist die fehlende äußerliche Beschreibung von Mitra und die Benennung ihres Heimatdorfes. Als sie dann ihre Oma und Tante trifft, werden die auffallend roten Haare sehr betont. Hat Mitra auch rote Haare? Bis zur Mitte des Buches findet sich auf diese Frage keine Antwort.
Auch Mitras Angst Neuem gegenüber, oder eher dem Unbekannten, ging mir irgendwann auf die Nerven. Mit aller Macht versucht sie jemand zu sein, der sie gar nicht ist. Das fand ich sehr schade, hat es die Geschichte nur unnötig in die Länge gezogen.
Zum Ende hin wurde es richtig aufregend und spannend und ich war doch etwas traurig, dass es schon vorbei war.

Der Schreibstil ist sehr einfach und flüssig. Besonders spannend finde ich die Namen der Wächterinnen und hoffe sehr, dass dazu noch etwas in den Folgebänden kommt. Das Cover ist sehr hübsch und macht neugierig. Es passt perfekt zum Inhalt des Buches, und wenn man keine Probleme mit der Protagonistin hat, ist das Buch wirklich schön. Gebt Mitra eine Chance, und sagt mir, ob nur ich sie anfangs so doof fand :D